MINT-Unterricht mit ActivBoards – Interaktiv als fester Bestandteil am Gymnasium in Bonn

    MINT-Unterricht mit ActivBoards – Interaktiv als fester Bestandteil am Gymnasium in Bonn

    Project Description

    MINT-Unterricht mit ActivBoards – Interaktiv als fester Bestandteil am Gymnasium in Bonn

    MINT-Unterricht mit ActivBoards

    Am Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium in Bonn ist die Nutzung von ActivBoards mittlerweile fester Bestandteil des Schulalltags. Bereits 2008 wurden die ersten interaktiven Whiteboards in Fachräumen integriert. Heute werden sie ganz selbstverständlich für den Unterricht genutzt, vor allem in den MINT-Fächern, also Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Es ist keine große Sache mehr: Lehrer wie Schüler haben sich schnell an die neue Technologie gewöhnt – und doch hat sich in den vergangenen fünf Jahren vieles verändert.

    Das Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium (EMA) in Bonn ist ein Gymnasium mit mathematisch-naturwissenschaftlichem und musischem Schwerpunkt und als solches zertifiziertes Mitglied des Excellence-Netzwerks MINT-EC, das höchste schulische Qualitätsstandards im Bereich der MINT-Fächer sicherstellt. Vor allem in diesen Fächern wird auf einen praxisorientierten Unter­richt Wert gelegt – und dieser soll nicht nur in Informatik von zeitgemäßen Informationstech­nologien unterstützt werden.

    Daher erfolgt der Unterricht ab der Mittelstufe in Fachräumen, die seit 2008 mit den Activ­Boards von Promethean ausgestattet werden. Mittlerweile sind ein gutes Dutzend im Einsatz und erfreuen sich großer Beliebtheit: Dank ihrer Multifunktionalität bieten sie den Lehrkräften zahlreiche Möglichkeiten, ihren Unterricht le­bendiger zu gestalten. Die Anschaffung weiterer ActivBoards ist geplant, sodass ab 2014 zumin­dest in allen MINT-Fachräumen mit Unterstüt­zung der elektronischen Tafeln unterrichtet wer­den kann.

    Die Herausforderung – Weichenstellung für zeitgemäßen Unterricht

    „Die Geschichte wandelt ihren Weg nicht wie­der zurück, und der Mensch wird nicht wieder, was er gewesen ist.“ (Ernst Moritz Arndt)

    Auch, wenn Ernst Moritz Arndt, der Namenspatron der Schule, diesen Satz weder im Kontext von Bildung, noch auch nur mit der entferntesten Vorstellung dessen, wie sich die Lebenswirklich­keit in der Zukunft ändern wird, geschrieben hat, drückt er doch sehr genau die Herausforderung aus, mit der sich Schulen wie das EMA heute konfrontiert sehen: Schüler wie Lehrer nutzen in ihrer Freizeit Computer und Tablet-PCs, sie surfen im Internet, pflegen Freundschaften via Social Media und konsumie­ren Videos oder Mu­sik über modernste Unterhaltungselektronik.

    Allein im Schulunterricht scheint die Zeit stillzu­stehen, wenn die Kreide quietschend über die Tafel ge­zogen und eine schematische Darstel­lung mit Hilfe des Overheadprojektors an die Wand ge­worfen wird. Doch auch der Schüler wird nicht wieder, was er gewesen ist. Seine Seh-, Lern- und Konsumgewohnheiten verän­dern sich, und spätestens mit dem Einstieg ins Berufs­leben wird ein souveräner Umgang mit aktuellen Informationstechnologien vorausge­setzt.

    Die Lösung – Evolution statt Revolution

    In den ActivBoards von Promethean hat das EMA eine Möglichkeit gefunden, die Weichen in Richtung Zukunft zu stellen. Die interaktiven Whiteboards vereinen Wandtafel, Computer, Projektor, AV-Monitor und Musikan­lage in sich. In Kombination mit der Software ActivInspire, mit der sich interaktive Tafelbilder einfach er­stellen lassen, aber auch mit anderen Program­men, etwa aus dem Micro­soft Office-Paket© oder diverser Lernsoftware, bieten sie vielfältige Nutzungsmöglichkeiten, um den Unterricht bun­ter zu gestalten.

    „Die Art und Weise, wie die ActivBoards von den Kollegen im Unterricht eingesetzt werden, ist tatsächlich sehr unterschiedlich“, so Nils van den Boom, Lehrer für Mathematik und Informa­tik am EMA und Ansprechpartner im Bereich der interaktiven Medien. „Einige sehen in ihnen nach wie vor hauptsächlich einen Tafelersatz – wobei sie gerne die Möglichkeit nutzen, das Tafelbild abzuspeichern. Aber die meisten schöpfen das Potenzial mittlerweile aus. Im Chemieunterricht etwa werden Versuche gefilmt und direkt an die Tafel projiziert. Mittels Screen-shots lassen sich die verschiedenen Stadien an-schließend besser nachvollziehen, analysieren und auch direkt beschriften.“

    Die Entscheidung für Kauf und Einsatz der ActivBoards liegt an dem Bonner Gymnasium bei den einzelnen Fachbereichen. Mittlerweile finden sich die multifunktionalen, interaktiven Tafeln in Fachräumen für Englisch, Deutsch, Mu­sik, Mathematik, Informatik und Chemie. Biolo­gie und Physik folgen bald. Finanziert wurden sie mit Unterstützung des Fördervereins des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums und Spenden von außerhalb. Der Einstieg in die tägliche Arbeit mit der Soft­ware ActivInspire und den ActivBoards wurde durch eine professionelle Schulung vor­berei­tet. Zusätzlich werden immer wieder Fort­bil­dungen angeboten, in denen engagierte Lehrer auch Kollegen von anderen Einrichtungen zei­gen, wie man die Möglichkeiten der interakti­ven Boards ganz konkret im Unterricht einsetzen kann.

    Der Mehrwert – am Ende bleibt mehr Zeit für das Unterrichten

    Nach fünf Jahren gehören die ActivBoards für viele Lehrer des EMA ganz selbstverständlich zum Schulalltag. Van den Boom nutzt die Mög­lichkeiten, die ihm die ActivBoards eröffnen, heute routiniert aus: Er scannt mal eben die Hausaufgaben eines Schülers ein und lässt ihn dann seine Ergebnisse am ActivBoard präsen­tieren, bereitet Themen so auf, dass die Schüler sie sich interaktiv am Whiteboard erarbeiten können, oder ruft zwischendurch kurz die be­liebte MINT-Software GeoGebra auf, um einen Graphen zu erstellen. Weit entfernt davon, das berüch­tigte mediale Feuerwerk abzubrennen, ist sein Umgang mit dem Medium dabei so selbst­ver­ständlich, dass die Aufmerksamkeit der Schü­ler bei ihm und den Lerninhalten bleibt – gleich­zei­tig lernen sie so jedoch ganz nebenbei einen natürlichen Umgang mit zeitgemäßen Medien und Präsentationsformen.

    Für sich persönlich sieht van den Boom noch einen weiteren großen Vorteil: „Durch die Ar­beit mit den ActivBoards gewinne ich tatsächlich Unterrichtszeit. Denn zum einen kann ich den Unterricht zuhause am Computer besser vorbe­reiten und interaktiver gestalten. Zum anderen brauchen wir in der Stunde nicht mehr zu war­ten, bis ein Schüler seinen Lösungsweg an die Tafel geschrieben hat, um ihn dann zu bespre­chen, sondern ich scanne sie einfach ein und habe sie direkt und für alle sichtbar vorne am White­board – so sparen wir wertvolle Zeit, die wir sinnvoller nutzen können.“

    Letztlich ist der Umgang mit den ActivBoards an dem Bonner Gymnasium unaufgeregt und eher pragmatischer Natur. Die Whiteboards eröffnen aufgrund ihrer Technologie schlicht und einfach Möglichkeiten, die eine normale Tafel nicht bie­tet. Und diese werden gerne genutzt, um den Lehrauftrag bestmöglich zu erfüllen. Auch die Tafeln werden nicht mehr, was sie ge­wesen sind, um mit Ernst Moritz Arndt zu spre­chen. Und mit diesem Gedanken können sich hier alle sehr gut anfreunden.

     

    Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium, Bonn

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